Realfilm vs. Animationsfilm

Video ist Zukunft und Gegenwart zugleich

Das Fernsehen hat sie schon immer, Social Media inzwischen auch und sogar aus „klassischen“ Nachrichtenportalen sind Real- und Animationsfilme kaum mehr wegzudenken. In vielerlei Hinsicht haben Videos einfach Fotos überholt. Wer will schon ein Foto einer neuen Modekollektion sehen, wenn ein Video alles viel greifbarer und attraktiver für den Kunden macht? Wer will sich schon langweilige Erklärungen von Professoren anhören, die starr in die Kamera blicken, wenn es doch lustige Animationsfilme gibt? Oder wer will schon seitenlange Texte lesen, wenn dieselben Informationen in einem Video kurz und knackig vermittelt werden können?

Immer öfter greifen große Firmen aus allen vorstellbaren Branchen deshalb auf Videos zurück, die dem Kunden das Produkt präsentieren, als stünde er fast davor. Sie sind anders, locker und bleiben gut im Gedächtnis. Und auch die Laien unter den Firmenchefs wissen: Print allein war gestern, wer mit seinem Produkt im Gedächtnis bleiben will, der muss auch auf „bewegte Bilder“ setzen. Sind die Würfel gefallen – es wird also ein Video erstellt – steht man vor der nächsten Abzweigung: Animationsfilm oder doch lieber Realfilm? Hier scheitert so mancher Marketing- und Werbeexperte, in Büros wird überlegt, bis die Köpfe rauchen. Was wäre es doch einfacher, wenn es einen Leitfaden dafür gäbe! Glück gehabt. Den gibt’s – bitte sehr, hier weiterlesen!

Definition: Realfilm und Animationsfilm

„If you can dream it, you can do it.“ (Walt Disney)

Der Animationsfilm lebt genau davon: Träumen und Fantasie. Er ist im engeren Sinne jede Technik, bei der durch das Erstellen und Anzeigen von Einzelbildern für den Betrachter ein bewegtes Bild geschaffen wird. Ursprünglich wurde so aus einzelnen gezeichneten Bildern ein Zeichentrickfilm, heute werden Animationsfilme am Computer skizziert, illustriert und daraufhin jede Form einzeln animiert.

Das Gegenstück zum Animationsfilm ist der Realfilm. Als Realfilm definiert man grundsätzlich einen Film, bei dem tatsächliche Bewegungen von einer Kamera abgefilmt werden. Er zeichnet sich also dadurch aus, dass reale Personen (Schauspieler) ein Script performen und das Echtbild davon gefilmt wird. Die Arbeit findet bei der Filmproduktion eines Realfilms deshalb sowohl vor als auch hinter der Kamera statt, während im Animationsfilm die meiste Arbeit vor dem Computer stattfindet.

Aus Zwei mach Eins.
Verschmelzung der Videostile.

Realfilme und Animationsfilme ergänzen sich hervorragend. Kombinieren Sie deshalb gekonnt Realfilm & Animation, wenn Sie es ganz speziell mögen. So entführen Sie Ihre Zuschauer in eine einzigartige Videowelt, wie Tim Burton – Regisseur – es bei „Charlie und die Schokoladenfabrik“ bereits vorgemacht hat.

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Grundvoraussetzung einer Videoproduktion

Ob reale Personen oder am Computer erstellte Handlungen: Beide Arten der Filmproduktion haben ihre Vor- und Nachteile.

Es ist deshalb wichtig, sich im Vorfeld zu überlegen:

  • Welchen Ziel soll mein Video erreichen?
  • Was ist mein Produkt?
  • Wie viel Budget und welche Ressourcen habe ich zur Verfügung?

Tipp:

Allein die feste Definition Ihres Ziels ist schon die halbe Miete. Kenne Sie den Einsatz Ihres Videos noch nicht, kann Ihnen eine

professionelle Filmproduktion

auch beratend zur Seite stehen. Grundsätzlich sollten Sie sich jedoch über die Basic-Informationen Gedanken machen, denn vom Ziel hängt auch das Filmformat ab.

Bevorzugte Filmformate: Realdreh

Imagefilme, Werbespots und Produktvideos

Wie sieht das nun an einem Beispiel aus? Sie kennen sicher dieses braune, süße, sprudelige Kaltgetränk, für das wir nun eigentlich keine Werbung machen wollen: Coca Cola. Eine Marke, die es selbst an Weihnachten schafft als prominentes Sommergetränk im Winter attraktiv zu sein. Denn mit Coca Cola verbindet man mehr als Zuckerbrühe.

Im Laufe der Jahre hat die Marke durch starke Werbespots eine emotionale Bindung zu ihrem Produkt und damit zu ihren Kunden aufgebaut. Mit Coca Cola verbindet man Leichtigkeit, Coolness, einen guten Abend mit Freunden oder der Familie. Für solche Emotionen eignen sich sehr gut Realfilme, da Sie eine tatsächliche Situation darstellen, mit der sich Zuschauer schneller identifizieren können. Wichtig für eine Realdrehproduktion ist deshalb vor allem eine gute Story. Wie das funktioniert, zeigt uns auch unser Lieblingsbeispiel Coca Cola.

Geschmack, Geruch, Gefühl – diese drei Bausteine sind wichtig für greifbare Produkte, die eine starke Bindung zum Kunden erzielen wollen.

Um auch die neue, zuckerfreie Variante zu bewerben, setzt Coca Cola nun auf einen älteren Herrn, der durch den Genuss des zuckerfreien Getränks neue Lebensenergie fasst. Hört sich vollkommen irrelevant an, doch durch das Getränkt geht er plötzlich ins Tattoostudio, fährt Motorrad und springt vom Sprungbrett im Schwimmbad – er probiert all das aus, was er noch nie vorher probiert hat und hat sichtlich Freude daran. Aus einem Konsumprodukt wird ein Erlebnis, das Jung und Alt begeistert. Der Film ist kurz, aber es wechseln sich viele verschiedene Locations und Szenen ab – so entsteht eine dynamische, mitreißende Atmosphäre. Und die Message: Genau das kannst du auch!

Tipp: Für Werbe-, Imagefilme und Produktvidoes eignet sich somit ein Realfilm sehr gut, da er für Marken und Produkte meist ein bestimmtes Gefühl im Kunden auslösen und nicht erklären soll. Deshalb kommen Realfilme auch ohne Worte, nur mit Bildern in Live-Action aus.

Fernsehproduktionen: TV-Shows, Dokumentationen & Sport Events

Weitere gute Formate für Realfilmproduktionen sind Fernsehproduktionen wie TV-Shows, Dokumentationen oder Sport Events. Denn bei diesen Filmformaten stehen auch ganz klar die Emotionen im Vordergrund. Sie sollen unterhaltend sein und gleichzeitig eine Botschaft vermitteln, die jedoch auf einer tieferen Ebene kommuniziert wird.

Um diese Botschaft zu vermitteln ist vor allem die Qualität entscheidend. Damit das Gefühl einen ansteckt muss alles passen. Natürlich muss ein Animationsfilm mindestens genauso perfekt sein, doch wie bei einer Live-Show im Fernsehen kann bei einem Dreh mit echten Menschen viel mehr schief gehen als bei einer Animation am Computer. Angefangen vom Regisseur, bis hin zur Kamera und den Schauspielern muss alles reibungslos funktionieren, damit ein gutes Ergebnis erzielt werden kann. Denn im Nachhinein ist es schwierig bzw. oft nicht möglich, bereits abgedrehte Realfilme anzupassen – dafür muss meist ein komplett neuer Film erstellt werden, der wieder mit Kosten und Aufwand für Dreh, Schnitt etc. verbunden ist.

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Ihre Idee und unser Team.
Zusammen unschlagbar.

Die Herausforderung der Realfilmproduktion von TV-Shows, Dokumentationen oder Sport Events ist für uns nach jahrzehntelanger Erfahrung keine mehr. Wir haben Spaß an unserer Arbeit und kennen die richtigen Tricks, um Ihre Realfilmproduktion professionell und hochwertig umzusetzen. Unabhängig ob für das Fernsehen oder ein Imagefilm für Ihr Unternehmen: Sprechen Sie uns an. Wir freuen uns von Ihrem Projekt zu hören.

Bevorzugte Videoformate: Animationsfilm

Erklärvideos, Social Media Videos & Virtual Reality

Der Animationsfilm scheint auf den ersten Blick kosten- und ressourcensparender zu sein. Doch auch bei einer Animation muss man viel beachten. Der Ablauf einer Videoproduktion eines Animationsfilms unterscheidet sich ausschließlich im aktiven Produktionsprozess. An Stelle von Pre-Produktion, Dreh und Post-Produktion eines Realdreh wechseln beim Animationsfilm die Illustration und Animation der handgezeichneten Bilder. Die Phase der Illustration kann nochmal sin eine Scribble- und eine Reinzeichnungsphase unterteilt werden, denn bevor eigenhändig jede kleine Form Ihrer Illustrationen animiert wird, müssen die Illustrationen selbstverständlich sitzen. Sie sehen schon: Beim Animationsfilm spart man sich zwar ein aufwendiges Set, den Kamerateam und die professionellen Schauspieler, doch dafür sind andere Spezialisten wie Grafikdesigner und Animateure nötig, die Ihr Anliegen in ein bildgewaltiges Videoerlebnis verwandeln.

Der Vorteil des Animationfilms ist jedoch, dass aus technischer Sicht es einfacher ist, einen Animationsfilm im Nachhinein zu verändern, etwas zu ergänzen und sich somit dem immer verändernden Markt und der Technologie mit vergleichsweise geringeren Kosten anzupassen. Für den Zuschauer ist er eine originelle, lockere Variante komplizierte technische Abläufe, wissenschaftliche Themen oder Fachbereiche zu erklären. Durch Illustrationen mit wenig Ablenkung kann man sich auf die Kernbotschaft sehr gut konzentrieren. Deshalb werden Animationsvideos auch sehr gern im Bereich des E-Learnings genutzt, um Prozesse und Lerninhalte anschaulich zu vermitteln. Ein Realfilm kommt bei diesen Anforderungen oft an seine Grenzen, denn viele Produktionsbereiche wie zum Beispiel technische Einzelheiten können so detailliert nicht gefilmt werden, wie gezeichnet – aus diesem Grund fällt eine reale Filmproduktion oft bereits im Vorfeld weg.
 Durch animierte „Hauptdarsteller“, detaillierte Computer-Darstellungen und Grafiken wird ein Thema für den Zuschauer zudem auch emotional greifbar. Eine meist „trockene“ Erklärung kann durch die Erstellung eines Animationsvideos interessant und witzig, auf das Wesentliche reduziert und perfekt visualisiert werden.

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Vergleich Realfilm & Animationsfilm

Realfilm

  • Emotionen können sehr gut vermittelt werden
  • Kommt oft ohne Worte aus
  • Meist kostspieliger
  • Qualität ist an Personen vor und hinter der Kamera gebunden
  • Im Nachhinein können keine/ kaum Änderungen gemacht werden

Animationsfilm

  • Kosten- und ressourcensparend
  • Ergänzungen/Änderungen können vorgenommen werden
  • Komplexe Sachverhalte können anschaulich erklärt werden
  • Zeitaufwändig, da Illustrationen individuell gezeichnet und animiert werden müssen
  • Schwieriger Emotionen zu vermitteln

Wofür eignet sich welches Filmformat?

Der Realfilm eignet sich vor allem für…

  • materielle, mit Emotionen verbundene Produkte und Marken.
  • Social Media – eher kurz – und traditionelle Medien wie TV.
  • Imagefilme, die ein Gefühl für eine Firma/Marke kreieren und eine bestimmte Atmosphäre in Bildern vermitteln sollen.
  • klassische Werbespots und Produktvideos, in denen sich die Konsumenten mit den Hauptdarstellern identifizieren sollen.
  • Filmproduktionen, bei denen ein höheres Budget und gewisse Ressourcen zur Verfügung stehen (Geld, Know-How, Location…)

Der Animationsfilm eignet sich vor allem für…

  • Erklärvideos, die einen komplizierten Ablauf, eine Information oder etwas Immaterielles greifbar machen sollen.
  • originelle Videos, die den Zuschauer nicht langweilen sollen.
  • komplexe, trockene, traditionell eher „langweilige“ Themen – somit werden diese aufgefrischt und modernisiert.
  • Videos für Services, Dienstleistungen, nicht greifbare Aktionen.
  • Videos, die vor allem. auf Social Media durch Kreativität herausstechen und im Gedächtnis bleiben sollen.

Auch Lust auf ein Video bekommen?

Wenn Sie sich nun noch immer nicht entscheiden können, ob ein Animations- oder Realfilm für Ihren Zweck geeignet ist, dann rufen Sie uns doch einfach mal an. Wir sprechen gerne mit Ihnen über Ihr Anliegen und beraten Sie welches Videoformat für Ihr Ziel das richtige ist.

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