Das sind die Kosten einer Videoproduktion

So sehen die Gesamtkosten einer Video-Produktion aus

Bei der Produktion eines Videos ergeht es einem schon mal wie bei einer ausgedehnten Shoppingtour: Die Kosten können schnell explodieren, wenn man die Übersicht verliert. Falls Sie also die Erstellung eines Imagefilms oder eines Erklärvideos in fremde Hände geben wollen, machen Sie sich klar, an welchen Stellen überall Kosten auf Sie zukommen. Die Erstellung eines Videos veranschlagt vor allem Zeit. Und wie wir alle wissen: Zeit ist nun mal Geld. Es kann hilfreich sein, wenn Sie den gesamten Prozess in Phasen denken und sich verinnerlichen, dass jede einzelne dieser Phasen mit finanziellen Aufwendungen verbunden ist. Das Gute daran: Mit diesem Bewusstsein verlieren Sie niemals die Übersicht über Ihre Gesamtkosten. Die folgende Grafik dient sicherlich nur als Faustformel: Aber anhand der Verteilung der einzelnen Kostenpunkte können Sie erahnen, wie aufwendig und bedeutsam die einzelnen Schritte für die Erstellung Ihres Videos sind.

1. Briefing und Beratung: die falsche Stelle, um zu sparen

Bei einem Beratungsgespräch mit Ihrem Produzenten sind zunächst Sie derjenige, der in Vorleistung gehen muss. Sie werden nämlich Fragen ausgesetzt sein. Ihr Auftragnehmer wird wissen wollen, wer Sie sind und wie Sie Ihr Unternehmen zu präsentieren gedenken. Vor allem wird er einen Eindruck davon bekommen wollen, welche Absicht hinter Ihrem Auftrag steckt. Das heißt: Welchen Zweck Ihr Video erfüllen soll, für welche Zielgruppe es gedacht ist und welche Reaktion Sie sich davon erhoffen.

Im besten Fall haben Sie auf all das schon eine Antwort, denn dann kann Ihr Produzent individuell auf Ihre Wünsche eingehen und Ihr Konzept ggf. mit Anregungen verfeinern. Unterschätzen Sie den Input von Experten zu einem so frühen Zeitpunkt nicht. Er kann schon auf eine gewisse Anzahl an Aufträgen zurückblicken und wird Sie im Notfall vor Anfängerfehlern bewahren. Diesen Luxus sollten Sie sich zum Beginn Ihrer Zusammenarbeit gönnen.

2. Sprechertext und Vertonung: Professionalität, die kostet

Zu einer starken Videobotschaft gehört ein starkes Storytelling und eine starke, professionelle Stimme.Studien belegen, dass aus der Kombination von beidem positive Wirkung ausgeht. Die menschliche Sprache ist ein herausragend alleinstellendes Wesensmerkmal. Der Texter und Audio-Producer Mathias Mersch [LINK einfügen:] hat das einmal wie folgt beschrieben:

"Eine Stimme ist wie ein Musikinstrument. Und einem Instrument hört man lieber zu, wenn es gut klingt. Professionelle Sprecher sind wie Schauspieler darauf spezialisiert, ihrer Stimme eine bestimmte gewünschte Emotion zu verleihen. Präzise artikulierte Worte (und Inhalte) schaffen Gewissheit."

Es ist selbsterklärend, dass ein professioneller Sprecher im Rahmen einer Video-Produktion auch höhere Kosten veranschlagt. Letztlich haben Sie an dieser Stelle die Wahl zwischen Qualität und Laientum.

3. Visualisierung: Das Herzstück der Videoproduktion

An dieser Stelle geht es für Ihr Video ans Eingemachte, auch finanziell. Ihr Produzent wird Ihnen relativ schnell aufzeigen, ob sich Ihre Videoidee mit dem zur Verfügung gestellten Budget verwirklichen lässt oder nicht. Es geht um die Wirkung von Bildern, das Zusammenspiel von Emotion und Information und letztlich immer wieder um die Frage, mit welchen Mitteln sich die Botschaft erreichen lässt, die Ihr Video senden soll. Dazu zählt die eingesetzte Manpower, die verwendete Technik, die angedachten Locations für die Drehs und die veranschlagten Arbeitstage. Nur hochwertiges Equipment und fähiges Personal in außergewöhnlichem Ambiente stellen herausragende Filmqualität sicher. Alles davon hat jedoch seinen Preis.

4. Sound-Design: Die akustische Veredelung Ihres Videos

Was für die Sprache des Sprechers gilt, gilt für die auditive Atmosphäre Ihres Videos: Expertise veredelt das Produkt. Denn die tollsten Bilder, die emotionalsten Impressionen können nur dann zur Entfaltung kommen, wenn der Sound die Botschaft unterstützt. Es empfiehlt sich also allemal, zusätzlich zum Filmteam einen Ton-Assistenten abzustellen, der dafür sorgt, dass O-Töne und akustische Laute passend eingepegelt und gut zu verstehen sind. Selbst wenn Sie an dieser Stelle in zusätzliche Manpower investieren: Diese Investition wird sich allemal bezahlt machen. Zumal es natürlich auch darum geht, Ihr Video mit passender Musik und geeigneten Soundeffekten aufzupeppen. Auch hierfür braucht es Spezialisten und bei Bedarf auch Zusatzbudget. Denn mit gewöhnlichen, GEMA-freien Sounds könnten Sie mit Ihrem Video womöglich in der Allgemeinheit untergehen. Um Ihr Endprodukt aufzuwerten, lohnt es sich also, Geld in kostenpflichtige Musiktitel zu investieren.

5. Postproduktion: Korrekturen und Anpassungen haben ihren Preis

Wie jeder erfolgsorientierte Fertigungsprozess benötigt auch die Produktion eines Videos entsprechendes Feintuning. Wenn Sie ehrlich sind: Ein Video, das sie kostenaufwändig produzieren lassen und dem am Ende der Feinschliff fehlt, lässt Sie eher unzufrieden zurück, als dass es Ihren Vorstellungen und Wünschen entspricht. Mit zunehmender Zeit steigen eben auch die eigenen Ansprüche an das Endprodukt.

Planen Sie also von Anbeginn ein Restbudget für die Postproduktion ein. Denn den größten Fehler, den Sie machen können, ist sich von Anbeginn auf einen begrenzten Umfang an Korrektureingriffen zu beschränken, nur um die Kosten gering zu halten. Das tut Ihrem Video ganz sicher nicht gut. Wie genau läuft jetzt so eine Postproduktion ab? Im Grunde kann man zwischen folgenden Eingriffen unterscheiden:

Videoschnitt

Hierbei geht es um eine möglichst pointierte Auswahl des Bildmaterials. Je mehr Aufnahmen Sie im Kasten haben, desto spezifischer können Sie sich auf wirklich starke Bilder fokussieren.

Tonschnitt

An dieser Stelle bietet sich die Möglichkeit, akustische Störgeräusche zu beheben und mit Tonblenden und Lautstärkenpegeln für passende Dramaturgie zu sorgen.

Farbkorrekturen

Eine Phase, die Zeit beansprucht. Der Aufwand ist es aber wert. Denn der Unterschied zwischen Rohmaterial und gegradeten Aufnahmen sticht förmlich ins Auge. Das sollte Ihnen das zusätzliche Geld wert sein. Das Spiel mit Farben, Helligkeiten und Kontrasten eröffnet Ihnen im Storytelling gleichzeitig aber auch ganz andere Möglichkeiten.

Thumbnails

Laien in der Videoproduktion unterläuft dieser Fehler häufig. Sie vergessen ein aussagekräftiges Vorschaubild ihres Videos festzulegen, das bei der Social-Media-Einbettung angezeigt wird. Die Konsequenz: Als Teaser werden mitunter unbrauchbare, wenn nicht gar verwirrende Bildausschnitte angezeigt. Bedenken Sie jedoch: Social-Media-Ausspielkanäle können mitunter die Reichweitentreiber Ihres Videos sein. Da sollten Sie auf dieses wichtige Detail achten.

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