IBC 2019: Das sind die Videotrends von der Broadcast-Messe in Amsterdam

Dank u wel, Amsterdam! Einmal im Jahr trifft sich die Branche auf der IBC (International Broadcasting Convention), der weltgrößten Media-, Entertainment und Technology-Show. Über fünf Tage tauschen sich 55.000 Kameraleute, Filmproduzenten, Cutter und Sender über 170 Ländern die neusten Trends im TV- und Medienbereich aus.

Die Leitmesse gibt den Pulsschlag der Branche vor und auch dieses Jahr wurden von den Herstellern und Firmen aus dem Film-, Medien- und Broadcastbereich einige spannende Neuheiten angekündigt. Große Themen auf der IBC bleiben weiterhin alles rund um OTT Delivery, Cloud-Produktion und Mobile-TV.

Facebook stellt neue Video-Tools vor

Social Broadcasting darf jedoch auch nicht fehlen. Facebook rollt neue Video-Features und Planungsfunktionen für Instagram und IGTV aus. Gerade für Publisher und Video-Kreative sind die Ankündigungen auf der Internationalen Rundfunkkonvention in Amsterdam interessant. Hervorzuheben sind die neuen Möglichkeiten für Facebook Watch im Bezug auf Simulcast-Live-Broadcasting: Über die Live-API können Seitenbetreiber nun eine „Testlauf“-Version erstellen. Dies war bisher nicht möglich und schafft gerade im Bezug auf das Produktionssetup und interaktive Funktionen wie Umfragen, neue Planungssicherheit. Zusätzlich wird es bald möglich sein, die Live-Videos nach Übertragungsende individuell zu kürzen sowie die Übertragungszeit auf acht Stunden (bisher waren maximal vier Stunden möglich) zu verlängern. Gerade für Live-Sportübertragungen eine hilfreiche Optimierung. Hier hatte YouTube bisher noch die Nasenspitze weit vorne.

Facebook kündigt neue Video Tools an (Quelle: Techcrunch)

Über das Facebook Creator Studio ist es nun möglich Postings für Instagram-Feed und IGTV direkt über den Desktop einzuplanen und das bis zu sechs Monate im voraus. Da gehen doch einige Social Media Manager-Herzen auf. Auch die nachträgliche Bearbeitung von geplanten Posts ist nun freigeschalten. Zudem unterstützt das Creator Studio über 13 weitere Sprachen für die automatische Untertitelung: Deutsch, Arabisch, Chinesisch, Italienisch, Hindi, Malaiisch, Russisch, Tagalog, Tamilisch, Thailändisch, Türkisch, Urdu und Vietnamesisch. Verfügbar sind jetzt schon: Englisch, Französisch, Portugiesisch und Spanisch.

YouTube weiter auf dem Vormarsch

„Unverzichtbar“ für Broadcaster, nennt die YouTube EMEA-Chefin Cécile Frot-Coutaz in ihrer IBC-Keynote-Rede die Plattform YouTube. Gerade für Pay-TV-Unternehmen sei heutzutage YouTube ein wichtiger Bestandteil. Die Kreativen auf der Video-Plattform bestimmen die neuen Medien. Allein in der EU ist die Zahl der YouTube-Kanäle, die sechs- oder mehrstellig sind, im letzten Jahr um 30% gestiegen. Die Reichweite der YouTuber steigt stetig und macht den etablierten Medienunternehmen starke Konkurrenz.

Gerade Live-Events wie das Musikfestival Coachella und Lollapalooza zeigen deutlich, dass die Inhalte vom linearen Fernsehen ins Streaming abwandern. Daher ist es gerade auch für Rundfunkanstalten und Medienhäuser wichtig, sich dem jüngeren Publikum über eine Video-Plattform wie YouTube zu öffnen. Gerade der Sport und vor allem eSports schaffen hier spannende Themenfelder, um die jüngere Zielgruppe zu erreichen. Laut ProSiebenSat1 eSports-Chef Henrik Nyhuis sei es wichtig, in die eSports-Branche zu investieren, da die Zuschauerschaft hier stark wächst.

Audio und Video Matching durch künstliche Intelligenz

Nicht nur das Produzieren und Ausstrahlen von Inhalten ist auf der IBC in Amsterdam ein großes Thema, sondern auch die Archivierung von Medieninhalten. Gerade bei zunehmender Content-Produktion wird die Sortierung und Auffindbarkeit von Inhalten immer schwieriger.

Fachbesucher auf der Messe. (Quelle: IBC 2019)

In diesem technisch anspruchsvollen Themenfeld sticht das Fraunhofer IDMT mit einem neuen KI-Werkzeug heraus. Durch künstliche Intelligenz ist es nun möglich wiederkehrende Medieninhalte und Überschneidungen zu identifizieren. Die Kombination von A/V-Matching- und Phylogenie-Analyse-Tools ermöglicht die Verarbeitungshistorie und die Beziehung zwischen den Inhalten zu verstehen, so dass Originale und transkodierte Kopien unterschieden werden können. Gerade im Bereich der künstlichen Intelligenz werden wir die nächsten Jahre noch einiges erwarten können.

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